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So viel Wolle

„Wir haben noch ein paar Wollreste, du kannst bestimmt etwas damit anfangen.“ Die Wollreste entpuppten sich meistens als großer Beutel bzw. Mülltüte voll mit Garnknäueln älteren Semesters.

Da saß ich nun und packte erst mal alles auf den Boden. Gerade in der Verwandschaft traute ich mich nicht nein zu sagen und der Wollberg wuchs und wuchs. So ging es einige Jahre lang. Irgendwann suchte ich nach einem schönen, persönlichen Geschenk für meine Schwester und es viel mir wieder mein Wollberg ein. Nun hatte ich auch Wolle von unseren verstorbenen Omas, von Pullovern, die sie als Kind getragen hatte und anderen wertvollen Erinnerungen.

Die dünnere Wolle wurde mit dem Strickliesel zu einem langen Schlauch verstrickt. (Ich wollte schon lange mal ein Strickliesel mit Kurbel ausprobieren.) Mit der dickeren Wolle häkelte ich den Schlauch in ein Netzmuster ein und erhielt am Ende eine Decke. So gerührt hatte ich meine Schwester lange nicht gesehen.

Bei der großen Menge an Wolle entstanden am Ende 5 Decken für liebe Menschen und 1 Kissen.

P.S. Meine Wolle ist zu einem kleinen überschaubaren Hügel geschrumpft.

Euer Texupgirl Sybille

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