Basteln

Die Form der Papierperle

Das Jahr ist zu Ende, die neuen Kalender hängen an der Wand und die alten landen im Papier… Doch halt, bei mir nicht. Die nächsten Anleitungen drehen sich rund um unsere Jahreskalender. Sie haben oft wunderschöne Motive und sind einfach zu Schade zum Wegwerfen.

In der ersten Anleitung dreht es sich um Papierperlen. Es gibt schon viele Anleitungen, wie sie gedreht werden. Deshalb zeige ich dir, wie der Papierstreifen für welche Form aussehen muss.

Material:

  • Kalenderblätter, in meinem Beispiel ist eine Seite 50 cm lang alternativ gehen auch Prospekte, Geschenkpapier usw.
  • langes Lineal
  • Bleistift
  • Schere oder Papierschneidgerät
  • Papierperlenroller oder Schaschlikstäbchen oder Quilling-Stift
  • Klebestift oder anderen Papierleim

Aufzeichnen:

Hier ist es so, dass der eine Streifenabschluss breit ist und genau gegenüber in der Mitte eine Spitze hat. Am Platzsparenden kannst du deshalb den Streifen so aufmalen, dass die Spitze Seite und die Breite Seite im Wechsel kommen. So hast du minimalen Papierverschnitt. Du markierst also zuerst rechts die breite Seite und dann links die Hälfte der breiten Seite, um die Spitze in der Mitte zu haben. Jetzt kannst du auf beiden Seiten den Abstand der breiten Seite markieren. Verbinde die Linien. Der Streifen geht abwechselnd von links nach rechts und von rechts nach links. Die Streifen an den Linien auseinanderschneiden.

  1. Form

Der Streifen ist 50 cm lang und an der einen Seite 2 cm. Die linke Perle besteht aus einem Streifen. Im folgenden wurden mehrere Streifen übereinander gelegt. Erst 1 Streifen, dann 2, 3, 4, 5 und 12 Streifen.

Der Streifen ist 50 cm lang, aber nur 1 cm breit. Es ist jeweils nur ein Streifen aufgewickelt.

2. Form

Der Streifen ist 50 cm lang und an der einen Seite 1 cm breit. Es wurde jeweils nur ein Streifen verwendet.

3. Form

Der Streifen ist 50 cm lang und 2 cm breit. Das sind die Perlen, wo Endkappen aufgesetzt werden können und außen noch eine Schicht von deinem besonderen Papier aufgeklebt werden kann. Es wurde jeweils ein Streifen verwendet.

4. Form

Für das Wagenrad ist der Streifen 50 cm lang und 0,5 cm breit. Im folgenden wurden mehrere Streifen übereinander gelegt. Erst 1 Streifen, dann 2, 3, 4, 5 und 12 Streifen.

5. Form

Die Sanduhr besteht jeweils aus einem Streifen, der 50 cm lang und an der einen Seite 2 cm breit ist.

Wenn du auf der Vorlage auf der linken Seite die zwei Spitzen miteinander verbindest, erhälst du die 1. Form etwas kleiner. Im folgenden wurden mehrere Streifen übereinander gelegt. Erst 1 Streifen, dann 2, 3, 4, 5 und 12 Streifen.

6. Form

Der Streifen wird einzeln gerollt und ist 50 cm lang und an der einen Seite 2 cm breit. Die Perle besteht aus zwei miteinander verbundenen Kugeln.

Hier gilt wieder, wenn auf der Vorlage die beiden Spitzen miteinander verbunden werden, erhälst du Streifen, die an der einen Seite 1 cm breit sind. Im folgenden wurden mehrere Streifen übereinander gelegt. Erst 1 Streifen, dann 2, 3, 4, 5 und 12 Streifen. Hier ist die größte Perle im Gegensatz zu den anderen vergleichbaren Perlen wesentlich schmaler.

7. Form

Der Streifen ist 50 cm lang und an der einen Seite 2 cm breit. Es wurde jeweils nur 1 Streifen gewickelt.

Wenn du die Spitzen auf der Vorlage jeweils verbindest und den Streifen nur einfach nimmst, entstehen diese Kugeln.

Aufwickeln der Perlen:

Die Perlen werden von der breiten Seite zur dünnen Seite hin aufgewickelt. Mit einem Papierperlenroller geht es am einfachsten. Das Ende des Streifens wird mit Papierkleber eingestrichen und festgeklebt.

Am Ende die Perlen mit einem Schutz versehen und lackieren. So werden sie Schmutzabweisend, glänzen schön und verlieren nicht die Form.

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Ausprobieren. Vorsicht Suchtgefahr!

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